Wohnen
Vertraglicher Regelungsbedarf bei Wohn- und Hausgemeinschaften von Senioren [Gebundene Ausgabe]
Vor dem Hintergrund der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung in Deutschland werden gemeinschaftliche Wohnkonzepte als Alternative für das Leben und Wohnen im Alter diskutiert. Diese Arbeit untersucht den vertraglichen Regelungsbedarf für solche Wohnformen. Hierzu werden zunächst die Grundlagen zur Thematik des Wohnens im Alter geschaffen, um dann im weiteren Verlauf der Arbeit spezielle Problemstellungen im Verhältnis der Bewohner untereinander sowie der Bewohner zum Vermieter in verschiedenen mietvertraglichen Ausgestaltungsvarianten näher zu beleuchten. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Ergebnisteil, in welchem sich Musterverträge finden, in denen sich die Resultate der vorangegangenen Abschnitte widerspiegeln. Die Ergebnisse der Arbeit basieren neben einer Auswertung einschlägiger Literatur und Rechtsprechung vor allem auch auf einer Befragung der Bewohner einer tatsächlich bestehenden Hausgemeinschaft. Inhalt: Regelungsbedarf bei Wohngemeinschaften von Senioren – Musterverträge – Mietverträge.
Wohnformen und Lebenswelten im interkulturellen Vergleich [Taschenbuch]
Aus dem Inhalt: Lisa Nevett: Domestic space as a means of exploring social change: household organisation and the formation of the classical Greek polis – Hilke Thür: Mehrgeschossige Stadthäuser in Ephesos. Die Wohneinheiten 4 und 6 des Hanghauses 2 – Felix Pirson: Zwischen sozialer Promiskuität und kontrollierter Öffentlichkeit: Die räumliche Organisation pompejanischer Stadthäuser – Ulrich Klein: Wohnen im Hoch- und Spätmittelalter. Ein kurzer Überblick zum Forschungsstand – Cordula Bischoff: Fürstliche Appartements um 1700 und ihre geschlechtsspezifische Ausstattung – Burkhard Körner: Der Kanzlerbungalow von Sep Ruf. Privates Wohnen und öffentliches Repräsentieren – Sandra Kositz: Continuità und Venezianità im kommunalen Wohnungsbau der 1980er Jahre in Venedig – Karin Koller: Marmorwandausstattungen – stummes Zeugnis privater Repräsentation im Hanghaus 2 in Ephesos – Monika Trümper: Wohnen und Arbeiten im hellenistischen Handelshafen Delos – Petra Sophia Zimmermann: Das Rubenshaus in Antwerpen im Verhältnis zu dem Stichwerk «Palazzi di Genova» – Susanne Deicher: Imaginäre Praxis. Ästhetische Inszenierungen des Wohnens in der Neuen Architektur seit 1900 – Christina Threuter: Sophie Taeuber: Die Repräsentation der Künstlerin im Konzept des «befreiten wohnens» – Zeynep Kuban: Der Harem und das Selamlik im osmanischen Haus – Anne Mollenhauer: Gastfreundschaft und ihr baulicher Ausdruck – Empfangsräume zwischen dörflicher Tradition und städtischer Lebensform im 19. Jahrhundert in Jordanien – Thomas Spohn: Das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit im westfälischen Haus vom 16. bis ins 19. Jahrhundert: Der Bereich des Detailhandels – Thomas Adam: Wohnarchitektur und Wohnen von sozialen Unterschichten im 19. Jahrhundert – Andreas Schwarting: Wohnen in einer Versuchssiedlung: Zur Problematik der baulichen Veränderungen in der Siedlung Dessau-Törten.
“Weltbürger mit türkischen Wurzeln” – Lebensentwürfe von Migranten und die Frage nach der Selbstverortung: Eine qualitative Studie in Augsburg und Istanbul [Taschenbuch]
Migration und deren Folgen stellen schon seit längerem eines der Topthemen in Politik und Gesellschaft dar. Seit dem Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs und der Türkei als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, sowie den fortlaufenden EU-Beitrittsverhandlungen, vergeht nun kaum ein Tag ohne Medienberichterstattungen über Modernisierungsprobleme in der Türkei oder mangelnde Integration türkischer Mitbürger in Deutschland. Andere Stimmen betonen hingegen die vollbrachte soziale Eingliederung und emotionale Verbundenheit vieler Menschen türkischer Herkunft mit Deutschland. Beides ist sicherlich richtig und doch wird deutlich, dass Aufklärungsbedarf über Lebenswelten von Menschen mit türkischem Migrationshintergrund besteht. Gerade die Sichtweisen, der als integriert Geltenden unter ihnen und wie sie ihren Lebenslauf gestalten, ist weitgehend unbekannt. Diese Studie versucht, neben einem Einblick in die Forschungslandschaft im Bereich der Transnationalität, sowie den sozialen und geschichtlichen Hintergrund der Migration, mit Hilfe einer qualitativen Erhebung nicht nur die räumliche Mobilität, transnationale Netzwerke und Bezugssysteme der Befragten näher zu beleuchten, sondern vor allem einen illustrativen Einblick in die Lebensentwürfe der Untersuchungsgruppe zu gewähren.
Angebotsdifferenzierung durch Zubau: Kostengünstiger eigenheimähnlicher Mietwohnungsneubau zur Differenzierung des Angebots in bestehenden Siedlungen [Broschiert]
Die Segregation in den Städten wird durch das einseitige Wohnungsangebot in vielen Quartieren verstärkt. Mit der Abwanderung von Familien aus den Kernstädten besteht dort die Gefahr, dass die “Kinderlosigkeit” durch die Veränderung der Infrastruktur und ein funktional und sozial ausschließlich auf andere Gruppen ausgerichtetes Umfeld langfristig manifestiert wird. Angesichts steigender Lebenskosten am Stadtrand und einer ungewissen Wertentwicklung des “Häuschens im Grünen” werden die Chancen für urbanes Wohnen steigen. Mit der Untersuchung werden Kommunen und Investoren Neubaulösungen für familiengerechtes Wohnen in der Stadt aufgezeigt. Sie stützt sich auf eine Literaturanalyse und auf Primärerhebungen zu Beispielfällen (Schwerpunkt: eigenheimähnliche Angebote zur Miete). Die Auswahl berücksichtigt unterschiedliche Konstellationen hinsichtlich des Wohnungsmarkts, des Gebietstyps und der Anbieter. Die Beispiele zeigen, dass mit den innerstädtischen Angeboten Familien erreicht werden. Die Projekte haben zu einer Qualifizierung des lokalen Angebots beigetragen.Die Segregation in den Städten wird durch das einseitige Wohnungsangebot in vielen Quartieren verstärkt. Mit der Abwanderung von Familien aus den Kernstädten besteht dort die Gefahr, dass die “Kinderlosigkeit” durch die Veränderung der Infrastruktur und ein funktional und sozial ausschließlich auf andere Gruppen ausgerichtetes Umfeld langfristig manifestiert wird. Angesichts steigender Lebenskosten am Stadtrand und einer ungewissen Wertentwicklung des “Häuschens im Grünen” werden die Chancen für urbanes Wohnen steigen. Mit der Untersuchung werden Kommunen und Investoren Neubaulösungen für familiengerechtes Wohnen in der Stadt aufgezeigt. Sie stützt sich auf eine Literaturanalyse und auf Primärerhebungen zu Beispielfällen (Schwerpunkt: eigenheimähnliche Angebote zur Miete). Die Auswahl berücksichtigt unterschiedliche Konstellationen hinsichtlich des Wohnungsmarkts, des Gebietstyps und der Anbieter. Die Beispiele zeigen, dass mit den innerstädtischen Angeboten Familien erreicht werden. Die Projekte haben zu einer Qualifizierung des lokalen Angebots beigetragen. Die architektonisch-städtebauliche Einbindung und Widerstände gegen Veränderungen aus der Umgebung lassen sich meist lösen. Die Baukosten liegen nicht höher als an anderen Standorten, nur die Grundstückspreise erfordern in vielen Städten eine Subventionierung. Das Flächenpotential für familiengerechten Ergänzungsbau ist in den meisten Gebietstypen vorhanden. Bei kleinteiligen Eigentumsverhältnissen sind ein konzeptioneller Hintergrund und Hilfestellungen erforderlich – auch als Basis für Ressourceneinsatz und Verwaltungshandeln. Über das Wohnungsangebot hinaus ist ein familienfreundliches Umfeld wichtig. Dies ist z.T. im Rahmen der Neubaumaßnahmen gestaltbar. Komplementärmaßnahmen seitens der Städte können in Verkehrsberuhigungsmaßnahmen für abgegrenzte Quartiere und in der Ausbildung lokaler Fußwegenetze liegen. Zudem ist eine verlässliche Standortpolitik hinsichtlich solcher Infrastruktur nötig, auf die Familien angewiesen sind.
Regionale, vergabebezogene Baupreisindizes. Abschlussbericht: Entwicklung eines Verfahrens zur Ermittlung regionaler Baupreisindizes zur sichereren Baukostenermittlung von Wohnbauten [Broschiert]
Bei der in diesem Forschungsprojekt vorgeschlagenen Methode zur Bildung von regionalen Baupreisindizes wird davon ausgegangen, dass bei der vergleichenden Beobachtung der Baupreisentwicklung in kleineren regionalen Einheiten, als Bundesland und Bundesrepublik, die folgenden Aspekte stärker zur Geltung kommen: z.B. aktuelle Konjunkturlage, örtlicher Baumarkt mit seiner Unternehmensdichte und Unternehmensgröße sowie -art und weitere Einflussgrößen. Das Gelingen des Versuches regionale Baupreisindizes zu entwickeln, wird im entscheidenden Maße von der Beobachtung der Preisentwicklung in möglichst kleinen regionalen Einheiten abhängen. Zu allen deutschen Land- und Stadtkreisen sind Angaben aus der Bautätigkeitsstatistik der statistischen Landesämter zum Bauvolumen (cbm BRI) und Angaben zu den veranschlagten Baukosten (in Euro) erhältlich. Diese Informationen stammen aus statistischen Meldebögen, die mit jedem Bauantrag vom Antragsteller abzugeben sind. Aus Kosten- und Mengenabgaben in den Meldebögen für jede Baugenehmigung in Deutschland lassen sich durchschnittliche Herstellungskostenkennwerte von Bauwerken in Euro pro cbm Brutto-Rauminhalt entsprechend DIN 276, dort Kostengruppen 300 und 400 zusammengefasst, berechnen. Diese Kostenkennwerte Euro/cbm werden über alle Gebäude eines Kreises und des Bundes berechnet. Bezogen auf den Bundes-Mittelwert werden dann die Abweichungen von den durchschnittlichen Kostenkennwerten Euro/cbm der Land- und Stadtkreise ermittelt und prozentual darstellt. Diese errechneten Prozentwerte werden als Grundlage für die Festlegungen der Regionalfaktoren 2005 für Deutschland verwendet. Kontinuierlich überprüft werden die ermittelten regionalen Baupreisindizes mit den Daten aus der BKI-Baukostendatenbank und stichprobenartigen aktuellen Datenerhebungen auf Positionsebene bei den Architekten.
Baubiologische Elektroinstallation: Elektrische Felder und Strahlung erkennen, messen und vermeiden [Taschenbuch]
Es ist unbestritten, daß die elektrischen und magnetischen Felder der häuslichen Elektroinstallation und der Telekommunikation auf den Menschen wirken. Die Folgen für die Gesundheit werden unterschiedlich eingeschätzt, wobei der Autor zu vorbeugenden Maßnahmen rät. Nach einer übersicht über die Eigenschaften und Wirkungen der elektrischen und magnetischen Felder und der Hochfrequenzstrahlung erläutert der Autor die von Baubiologen und Umweltmedizinern geforderten Grenzwerte für Felder und Strahlung in Wohngebäuden. Er beschreibt, wie Felder und Strahlung gemessen werden, und gibt Tips und Empfehlungen zur Vermeidung von Risiken. Ausführlich wird gezeigt, wie durch technische Maßnahmen und bauliche Vorkehrungen bei Neu- und Altbauten eine strahlungsarme Wohnumwelt geschaffen werden kann. Ein Ratgeber für Verbraucher, Hausbesitzer und Planer, die eine gesunde, störungsfreie Wohnumwelt schaffen wollen.
Entwicklungsstrategien in der Informationsgesellschaft: Mensch, Wirtschaft und Umwelt (Umweltnatur- & Umweltsozialwissenschaften) [Gebundene Ausgabe]
Wie wirken sich die Informationsgesellschaft und die Neue Wirtschaft auf den Einzelnen, die Wirtschaft insgesamt und auf die menschliche Umwelt aus und welche Chancen erwachsen daraus? Welche menschlichen Lebensstile sind absehbar und wie kann man rechtzeitig im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sich abzeichnende ungünstige Auswirkungen auf Natur und Umwelt verhindern? Welche neuen Optionen ergeben sich für eine nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Regionalentwicklung? Welches sind die relevanten, bestimmenden Zusammenhänge? Der Autor bietet einen Orientierungs- und Handlungsrahmen für den Einzelnen, für Unternehmen und für Verwaltung und Politik. Die Darstellung beruht auf Forschung und Praxis, sie vereint Fallstudien und Consulting mit Systemmodellen und Theorien.
Entwicklungsstrategien in der Informationsgesellschaft: Mensch, Wirtschaft und Umwelt (Umweltnatur- & Umweltsozialwissenschaften) [Gebundene Ausgabe]
Wie wirken sich die Informationsgesellschaft und die Neue Wirtschaft auf den Einzelnen, die Wirtschaft insgesamt und auf die menschliche Umwelt aus und welche Chancen erwachsen daraus? Welche menschlichen Lebensstile sind absehbar und wie kann man rechtzeitig im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sich abzeichnende ungünstige Auswirkungen auf Natur und Umwelt verhindern? Welche neuen Optionen ergeben sich für eine nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Regionalentwicklung? Welches sind die relevanten, bestimmenden Zusammenhänge? Der Autor bietet einen Orientierungs- und Handlungsrahmen für den Einzelnen, für Unternehmen und für Verwaltung und Politik. Die Darstellung beruht auf Forschung und Praxis, sie vereint Fallstudien und Consulting mit Systemmodellen und Theorien.