Schweiz
Verfassungsgerichtsbarkeit und Bund-Länder-Konflikte: Ein Beitrag zu den Empfehlungen der Enquete-Kommission Verfassungsreform zur Erweiterung der … der Bundesverfassung der Schweiz [Broschiert]
Ein Beitrag zu den Empfehlungen der Enquete-Kommission Verfassungsreform zur Erweiterung der Kompetenzen des Bundesverfassungsgerichts. Mit einer Dokumentation der Schlußberichte der Enquete-Kommission Verfassungsreform sowie dErscheinungsjahr: 1981140 S.Gewicht: 215 grVon Majer, Diemut
Ein Jahrhundert Sozialversicherung in der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Österreich und der Schweiz: Geschichte des schweizerischen Sozialversicherungsrechts [Broschiert]
(Die Arbeit ist außerdem in dem Sammelband “Ein Jahrhundert Sozialversicherung…” hrsg. von P. A. Köhler / H. F. Zacher (IVR 6) erschienen.)Erscheinungsjahr: 1981103 S.Gewicht: 160 gr / Abmessungen: 233 mm x 157 mmVon Maurer, Alfred
Die Haftung des Staates für legislatives Unrecht: Zugleich ein Beitrag zum Staatshaftungsrecht der Europäischen Gemeinschaften, der EG-Mitgliedsstaaten, der Schweiz und Österreichs [Broschiert]
Zugleich ein Beitrag zum Staatshaftungsrecht der Europäischen Gemeinschaften, der EG-Mitgliedstaaten, der Schweiz und Österreichs.Erscheinungsjahr: 1994246 S.Gewicht: 335 grVon Fetzer, Rhona
Internationale Forderungspfändung: Unter besonderer Berücksichtigung der Schweiz, der Bundesrepublik Deutschland und Frankreichs [Broschiert]
Unter besonderer Berücksichtigung der Schweiz, der Bundesrepublik Deutschland und Frankreichs.Erscheinungsjahr: 1991255 S.Gewicht: 340 gr / Abmessungen: 233 mm x 157 mmVon Mössle, Karen Ilka
Antisemitismus in Zentraleuropa: Vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart: Deutschland, Österreich und die Schweiz vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart [Broschiert]
Werner Bergmann und Ulrich Wyrwa präsentieren eine Geschichte der Judenfeindschaft in Zentraleuropa in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich aus dem christlichen Antijudaismus der säkulare Antisemitismus. Der Zivilisationsbruch durch den 1. Weltkrieg bewirkten in Deutschland eine Radikalisierung des Antisemitismus, die in den nationalsozialistischen Holocaust kulminierte.Doch der Untergang des Dritten Reichs hatte keineswegs das Ende des Antisemitismus zur Folge. Dieser äußert sich heute als Holocaustleugnung, Antizionismus oder in Kapitalismuskritik.
Rechtsfragen der Bergrettung: Rechtliche Einordnung und Ansprüche der Bergrettungsorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zugleich ein Beitrag zu Fragen der Nothilfe im Recht [Broschiert]
Bergsport wird immer beliebter. Die zunehmende Zahl an Bergsportlern steigert aber zwangsläufig auch die Gefahr von Gebirgsunfällen und den Bedarf an organisierter Hilfeleistung für gefährdete, verunglückte oder vermisste Bergsportler. Wer ist hierfür zuständig und trägt Kosten und Risiken der häufig aufwendigen und nicht selten gefährlichen Rettungsaktionen im Gebirge?Hilfeleistung im Gebirge erbringen meist private Bergrettungsorganisationen, die sich dabei auf das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder stützen. Die für diese Aufgabe in der Regel eigentlich zuständigen Gemeinden verfügen selbst nicht über entsprechende Ressourcen und greifen deshalb regelmäßig auf die Expertise der Bergrettung zurück.Welche rechtlichen Konsequenzen aber hat die Einbindung privater Bergrettungsorganisationen in die Erfüllung öffentlicher Aufgaben und was bedeutet sie für die Verteilung von Risiken und Lasten der Rettungseinsätze? Wonach beurteilen sich die Rechtsverhältnisse der an einer Rettungsaktion Beteiligten und wie sind sie ausgestaltet? Auf welcher Grundlage und unter welchen Voraussetzungen kann die Bergrettung Ersatz von Rettungsaufwendungen und ein Bergretter Kompensation von während des Einsatzes erlittenen Schäden beanspruchen? Mit diesen Fragen setzt sich Martin Eimer innerhalb der vorliegenden Publikation erstmals vertieft auseinander.
Die Schweiz – für Europa?: Über Kultur und Politik [Gebundene Ausgabe]
«Dann bauen wir eine neue, eine europäische Schweiz» «Die Schweiz für Europa?» ein Sammelband Von Otfried Höffe Die Titelfrage des hier vorzustellenden Sammelbandes, «Die Schweiz für Europa?», klingt paradox. Die Gegenüberstellung von Europa und der Schweiz suggeriert nämlich eine Aussenstellung, obwohl sich die Schweiz mittendrin befindet: in der europäischen Geschichte, der europäischen Kultur und Wissenschaft, selbst der europäischen Politik, ohnehin der Wirtschaft und der Geographie Europas. Vielleicht hat der Philosoph Hermann Lübbe sogar recht, wenn er bilanziert: «Europa ist in seiner kulturellen und sonstigen Vielfalt in der Schweiz stärker als in anderen europäischen Ländern präsent.» Trotzdem betrachtet sich die Schweiz gern als Sonderfall und meint damit mehr als jene Eigenart und Individualität, die jedes Gemeinwesen auszeichnet. Im «Sonderfall» tritt die bescheidene Schwester zu «God’s own country» zutage: neben der Absonderung von anderen vor allem die Annahme, es besser als die anderen zu machen, folglich dank eigener Leistung glücklicher zu gedeihen. Diese Selbstzuschreibung, die «Verwendung des Schweizerischen als Etikett, nicht nur um eine Unterscheidung zu bezeichnen, sondern als geradezu biologische Qualitätsbehauptung», irritiert selbst den wohlwollenden Zuwanderer, die Schriftstellerin Hanna Johansen . Gewiss, die «Gefahr, dass dem Schweizer Musikfreund die Schweizer Musik genügt», droht nicht. Wegen der kulturellen Abhängigkeit von aussen ist man aber doch nicht gegen jeden Provinzialismus gefeit. Denn die bewundernswerte Weltläufigkeit des betreffenden Autors, Hanno Helbling, ist weder jedem Deutschschweizer noch jedem Romand zu eigen. Im übrigen fühlt der Berner sich zwar «kulturell im fremdsprachigen Genf mehr zu Hause als in Regensburg oder in Hamburg» (Helbling). Aber der Genfer zieht dem fremdsprachigen Zürich allemal das «heimatsprachliche» Paris vor. Der Kunsthistoriker Beat Wyss nennt die Mehrsprachigkeit des Landes sogar eine «Vielfältigkeitsfolklore»: ein «Überbleibsel» aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Sein ebenso einfacher wie schlagender Beleg: «Romands, Düütsch-Schwytzer, Ticinesi und Grischùns sehen höflich aneinander vorbei in die Fernsehkanäle der grossen Nachbarn jenseits der Grenze.» Was eine kulturelle Elite noch pflegt, könnte sich also bei der Mehrheit schon längst verflüchtigt haben. Und bei der «Elite» droht die Gefahr, dass die kulturelle Weitläufigkeit mehr und mehr einer nur noch ökonomischen Weltläufigkeit weicht. DIE SCHWEIZ ALS VORBILD? Die von Martin Meyer und Georg Kohler zusammengestellten fünfzehn Essays, von hochkompetenten Federn verfasst, setzen hinter den «Sonderfall» ein Fragezeichen. Dieses wird allerdings oft abgemildert: bei den Nichtschweizer Autoren durch ein liebenswürdig-kundiges Lob und bei einigen Schweizer Autoren durch das helvetische Selbstbewusstsein. Obwohl sich nämlich das Land aus der Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft heraushält, schlägt es sich als Vorbild vor: beispielsweise als «Willensnation» (so der Philosoph Georg Kohler unter Rückgriff auf berühmte Bemerkungen von Ernest Renan) oder als «Erfahrungsgut für die europäische Vergemeinschaftung» (so der Staatsrechtler Kurt Eichenberger ) oder zumindest als Metapher: «dass dieses Land im Kleinen . . . vorlebte, was mittlerweile», etwa durch die wirtschaftliche Globalisierung, «der Überforderung anheimzufallen droht» (so Martin Meyer ). In der Tat sind Elemente, auf die die Schweiz stolz sein darf, auch für die Europäische Union wichtig, etwa die «Willensnation», der Föderalismus, die Achtung von Minderheiten und die Mehrsprachigkeit. Trotzdem lehrt der nüchterne Blick auf die bisherige Entwicklung, dass die Europäische Gemeinschaft diese Elemente nicht von der Schweiz aufnimmt. Der Grund liegt auf der Hand: Einerseits sind die Probleme von grösseren Staaten und noch mehr die einer zwischenstaatlichen Neubildung anders gelagert als die von Kleinstaaten. (Für diese liefert der Politikwissenschafter Iring Fetscher eine ebenso kundige wie umsichtige Diagnose.) Zum anderen verstehen sich die genannten Elemente für Europa so gut wie von selbst. Denn ob man nur eine Wirtschaftsgemeinschaft bildet oder ihr mehr und mehr politischen Charakter verleiht, ändert nichts an dem Umstand, dass sich hier souveräne Staaten in aller Freiheit zusammenschliessen. Nicht die Fülle der teils naturwüchsigen, teils geschichtlichen und kulturellen Gemeinsamkeiten schafft Europa, obwohl der Staatsrechtler Ernst-Wolfgang Böckenförde in ihnen unerlässliche «Bedingungen für den Zusammenhalt und die Aktionsfähigkeit einer Demokratie» sehen kann. Auch der teils wirtschaftliche, teils politische Handlungsbedarf, der schon des längeren besteht, reicht zur Bildung einer Europäischen Union nicht aus. (Im übrigen macht der Politikwissenschafter Michael Stürmer zu Recht auf eine Ambivalenz der derzeitigen Globalisierung aufmerksam: dass sie die Nationalstaaten sowohl schwächt als auch stärkt.) Weil also weder innere noch äussere Faktoren europäische Staaten in eine Gemeinschaft zwingen, ist es der politische Wille der Beteiligten, aus dem die Gemeinschaft hervorgeht. Wie die Schweiz also und doch nicht nach ihrem Vorbild ist die Europäische Union in erster Linie eine Willensgemeinschaft. Ähnlich verhält es sich mit dem Föderalismus. Abgesehen davon, dass er von den USA über Deutschland bis Indien in der halben Welt vorherrscht, gibt es bei der Bildung Europas zu ihm keine ernsthafte Alternative: Schliessen souveräne Staaten sich zusammen, so entsteht ein föderales Gebilde, unabhängig davon, ob die Staaten im Inneren föderalistisch oder zentralistisch aufgebaut sind. Und falls man sich nicht leichtfertig einer Hegemonie des Französischen oder einer Doppelhegemonie von Französisch und Englisch unterwirft, so ist auch die Mehrsprachigkeit ein «natürliches Erfordernis». Nicht zuletzt erhalten die kleineren Staaten seit Anfang an, und dies erneut ohne einen Blick auf die Schweiz, was Minderheitenschutz mit bedeutet: ein zur Bevölkerung überproportional grosses Gewicht. Zum Vorbild eignet sich die Schweiz erst beim Kleingedruckten: dass man beispielsweise zwischen reichen und armen Ländern nur einen bescheidenen Finanzausgleich vornehme, damit sowohl deren Eigenständigkeit als auch der Wettbewerb gewahrt bleiben. Verantwortlich dafür ist aber nicht der Föderalismus als solcher, sondern dessen mehr liberale als sozialdemokratische Interpretation. Hier hängt die Fortentwicklung Europas mehr von parteipolitischen Vorentscheidungen als von einem Blick auf europäische oder aussereuropäische Vorbilder ab. Und die Gefahr, dass die Gliedstaaten, also Kantone bzw. Bundesländer, mehr und mehr zu Vollzugsorganen des Bundesstaates werden, droht in der Schweiz nicht grundsätzlich anders als etwa in Deutschland und inskünftig in der Europäischen Union. Als Gegengewicht drängt sich der Gedanke der Subsidiarität auf. Er muss jedoch den geschützten Raum politischer Festreden verlassen und zum Gestaltungsprinzip der «rauhen Wirklichkeit» werden. ZWECKGEMEINSCHAFT Im Gegensatz zum Hochglanzbild der Schweiz hält Beat Wyss sie für eine «Zweckgemeinschaft», was auf Europa ebenfalls zutrifft: Es will nämlich eine «Erbfeindschaft» überwinden und eine darüber hinausreichende äussere und innere Sicherheit schaffen; es will grenzüberschreitende Probleme etwa der Umweltbelastung lösen, ferner einen Markt in grossem Massstab schaffen, nicht zuletzt sein handelspolitisches Gewicht in der Welt verstärken. Wie man diese Aufgabe am besten bewältigt, ist aber nicht bloss politisch offen, sondern auch in der Sache unaufgeklärt. Hier gibt es kein wirkliches Vorbild, wohl aber rechtsethisch unstrittige Prinzipien und ein «Versuchslabor Europa». Und weil dessen Laboranten so zahlreich sind, überdies ihre eigenen, heterogenen Traditionen mitbringen, werfen sie auf Aussenstehende zwar einen liebenswürdigen Blick. Wirklich mitlaborieren lassen sie aber nur den, der sich schon im Labor befindet und sich mit den Mitlaboranten «zusammenraufen» muss. Eine Mitgestaltung von aussen bleibt frommer Wunsch. Soll also die Schweiz nicht länger bloss zum Europa des Geistes (so der Schriftsteller Etienne Barilier ): der Wissenschaft, Kultur und Kunst, ferner zum Europa der Wirtschaft gehören; soll sie die Rolle des selbst- und fremdbewunderten Sonderfalles aufgeben und auch im politischen Sinn europäisch werden? Folgt man mit Hermann Lübbe «einer Schweizer Üblichkeit», äussert sich als Gast «zunehmend einmal freundlich» und behält für sich, «dass man weniger Günstiges auch noch zu sagen wüsste», oder bekennt man sich mit dem Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin, dem Soziologen Wolf Lepenies in brillanten Aperçus von der «Schulspeisung» im Holsteinischen über «freie geistige Tauschplätze» schliesslich zu einem «Patriotismus von aussen», so drängt sich die negative Antwort auf. Die Schweiz erscheint als eine «politische Insel der Seligen», die, weil in der Realität nicht ganz so selig, mit Europa zwar «durch ein dichtes Vertragsnetz verbunden ist» (Eichenberger), die man sonst aber besser nicht aufs offene Meer Europas hin verlässt. Ohne deshalb der «Rhetorik der Landes-Schelte von Schweizer Schriftstellern» (Andrea Köhler) zu erliegen, sind einige «Alt-Insulaner» skeptisch. Die Philosophin Ursula Pia Jauch kratzt am Mythos des Sonderfalls, indem sie in Kants Charakteristik «des» Deutschen den «Schweizer, sofern er nur deutsch spricht», wiedererkennt. Der Kunst- und Architekturhistoriker Adolf Max Vogt macht zu Recht auf drei Schweizer Künstler von Weltgeltung aufmerksam, auf den Maler Paul Klee, den Architekten Le Corbusier und den Bildhauer Alberto Giacometti. Politisch geht er aber mit der helvetischen Demokratie hart ins Gericht. Insbesondere klagt er eine Revision des Neutralitätsbegriffs ein, die schon seit 1945, also seit mehr als fünf Jahrzehnten, fällig sei. Und der Kunsthistoriker Beat Wyss beginnt seinen Essay über «Ausländer im Sonderfall» mit einem wirtschaftlichen und vor allem einem kulturellen Dank: «Politisch war es der Revolutionskaiser Napoleon, der uns die heutigen Kantone zu schneidern half . . .; literarisch war es der Schwabe Friedrich Schiller, der unseren Wilhelm Tell schrieb; ästhetisch waren es die Engländer, die uns vormachten, wie man die Alpenwelt geniesse.» Die drei Kritiker am «Sonderfall» stammen übrigens aus dem Landesteil, dessen Abwehrreflexe den Beitritt zur Europäischen Vergemeinschaftung bisher verhindert haben: aus der Deutschschweiz. Noch kritischer scheinen die jungen Schweizer zu sein. Nach Peter Höltschi so berichtet Fetscher rechneten sie schon im Jahre 1991 damit, dass diejenigen, «die von Neutralität und Landesverteidigung und schweizerischer Eigenart schwafeln», in etwa zwanzig Jahren «ausgestorben» sind. «Dann bauen wir eine neue, eine europäische Schweiz. Nur die Berge, die lassen wir stehen.»
Handbuch des Kaufvertragsrechts in den EG- Staaten. Einschl. Österreich, Schweiz und UN- Kaufrecht [Sondereinband]
Fachkundige Juristen aus ganz Europa informieren in 14 Einzelbeiträgen über das Kaufvertragsrecht “ihres” Landes, also auch über Deutschland., und gehen dabei auch in die Einzelheiten. Durch ein einheitliches Gliederungsschema ist ein Vergleich zwischen den verschiedenen Länderrechten und dem UN-Kaufrecht möglich. Jeder Länderbeitragenthält einen Vorschlag für einen Vertragsentwurf in deutscher und in der jeweiligen für Außenhandelsgeschäfte gängigen Rechtssprache. Durch eine verständliche, beratungsbezogene Erläuterung ist das Werk sowohl für Juristen als auch für Nichtjuristen von Nutzen, besonders auch für Geschäftsführer oder selbständige Unternehmer.
Gault Millau Guide Schweiz 2001. Der Reiseführer für Gourmets [Broschiert]
Wer in seinem Leben lieber dem Urteil anderer als den eigenen Kapillaren auf der Zunge vertraut, nimmt vielleicht gerne mal einen Restaurantführer zur Hand. Der Gault Millau, einst von dem hoch gebildeten Germanisten Silvio Rizzi redigiert, vereinigt auf zahllosen Seiten (insgesamt 544) viele bunte Anzeigen und eine Menge Text voller Platitüden. Bedauerlich, dass dieser einmal hervorragend aufbereitete Gourmetführer nur noch einen Abklatsch von früher darstellt — dass er aber trotzdem in Mengen verkauft wird, hängt wohl mit der Neugier der Schadenfreudigen zusammen, die gerne lesen wollen, bei welchem Koch das Frühlingssüppchen einfach nicht die Zustimmung der unbekannt bleibenden Tester fand. Und das ist das Grundproblem dieses Guide für die Schweiz. Die meisten Lokale werden im Frühjahr getestet. Der Band erscheint aber im Herbst. Darum wissen aufmerksame Leser frühestens ein halbes Jahr nach Erscheinen, wie das Beschriebene geschmeckt hat — wenn sie denn noch Lust verspüren, es selbst zu genießen. Und dann ist dem Küchenchef vielleicht schon eine neue Kreation eingefallen… Pech gehabt. Kaufen soll man den Gault Millau Guide Schweiz aber schon allein der Sprache wegen. Im Ernst. –Carlo Bernasconi
Dichternachlässe: Literarische Sammlungen und Archive in den Regionalbibliotheken von Deutschland, Österreich und der Schweiz [Gebundene Ausgabe]
Die Sammlung von Schriftstellernachlässen gehört zu den angestammten Aufgaben von Regionalbibliotheken. Dieser Band gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die in deutschen Regionalbibliotheken verwahrten literarischen Nachlässe. Ausgewählte literarische Nachlässe werden in Einzeldarstellungen ausführlich gewürdigt. Darüber hinaus beinhaltet der Band aktuelle Darstellungen über die konzeptionellen Ansätze und die praktischen Anforderungen des Sammelns, Erschließens, Bewahrens und Präsentierens von Schriftstellernachlässen im Kontext bibliothekarischer Arbeit. Hervorzuheben ist der Ausblick auf die Sammlungen in der Schweiz, in Österreich und in der Grenzregion zu Frankreich und Luxemburg.